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Zum Weiterdenken

Bei sich anfangen!

Eine Wüstenvätergeschichte zum Beginn der Fastenzeit:

Ein Bruder sagte zu einem Altvater: „Vater, 30 Jahre habe ich kein Fleisch gegessen und bin immer noch versucht in dieser Sache!“ Der weise Mönch antwortete: „Sage mir nicht mein Kind, dass du 30 Jahre gelebt hast ohne Fleisch zu essen, sondern ich bitte dich, sag mir die Wahrheit: Wie viele Tage hast du verbracht ohne Böses von deinem Bruder zu sagen, ohne deinen Nächsten zu richten und ohne von deinen Lippen einen unnützen Satz ausgehen zu lassen?“  Der Bruder verbeugte sich und sagte. „Bete für mich, Vater, damit ich anfange!“

nach Eduard Schweitzer, Beuron 2012

Fastenzeit ist kein sportlicher Leistungszeitraum, es geht nicht darum, wer mehr verzichtet, mehr aushält oder mehr leistet, sondern es geht darum, aufmerksamer verständnisvoller und gehaltvoller zu werden. Dabei hängen Gottes- und Nächstenliebe aufs Engste zusammen, persönliche Sinn-und Glückssuche korrespondieren mit der Sorge um das Wohl der anderen. Und am besten ist es bei sich selbst anzufangen und nicht von anderen zu fordern, sie gar zu richten und zu abzuwerten. Anfangen ist immer möglich – jetzt am Beginn der österlichen Bußzeit ist eine gute Gelegenheit dazu. In diesem Sinne wünsche ich eine erfüllende und inspirierende Fastenzeit!

Abt Johannes

 

 

 

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Neue EV-Obfrau

Voller Power für den Elterverein unserer Schule. Franz Horner übergab sein Amt an die neue Obfrau Manuela Eimannsberger. Eltern, Lehrende und Lernende ziehen an einem Strang, damit hier ein guter Ort für die Bildung ist.