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Wir feiern Lichtmess

Wir feiern Lichtmess

(3.2.23) Das Fest “Maria Lichtmess” ist genau 40 Tage nach Weihnachten. Im Volk ist dieses Fest immer noch fest verankert als endgültiger Abschluss der Weihnachtszeit, an dem die Krippen weggeräumt werden. Besondere Bedeutung hatte dieser Tag in früheren Zeiten in der bäuerlichen Bevölkerung, da an diesem Tag der Wechsel der Dienstboten war. 

Aus kirchlicher Sicht steht ein biblisches Motiv im Zentrum: Am 40. Tag nach seiner Geburt wurde Jesus von seinen Eltern in den Tempel gebracht und Gott geweiht. Daher heißt dieses Fest heute offiziell “Darstellung des Herrn”. 

An diesem Tag werden beim Gottesdienst die Kerzen für das Jahr geweiht und es findet eine Lichterprozession statt. Bei uns waren bei der abendlichen Messe auch die Erstkommunionkinder und die Firmlinge mit ihren Eltern und Geschwistern eingeladen und nahmen in großer Zahl teil. Mit ihnen betete Abt Johannes: “Führe uns auf dem Weg des Glaubens uns der Liebe zu jenem Licht, das nie erlöschen wird.”

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Einen Tag im Kloster mitleben

Einen Tag im Kloster mitleben

(30.1.23) Einmal einen Tag im Kloster verbringen und mitleben – dieses Angebot haben heute Mitglieder der Loretto-Gemeinschaft aus Salzburg wahrgenommen. Durch diesen Tag wurden sie von P. Clemens begleitet. Er gab ihnen einen Einblick, wie der Tagesablauf eines Mönches aussieht und wie christliches Leben von Benediktinern gestaltet wird.

Unser Kloster ist kein Museum, sondern ein Ort, an dem der Glaube an Gott von unserer Gemeinschaft mit Leben erfüllt wird. Das versuchen wir, bei allen unseren Führungen den Besuchern zu vermitteln. Wer dies auch in der Realität erfahren will, ist gerne eingeladen, als Gast zu kommen!

Hier geht es zum Angebot “Kloster auf Zeit” >>>

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Fortbildung der Novizen

Fortbildung der Novizen

(20.1.23) In dieser Woche waren unsere Novizen in Salzburg zu einer Fortbildung. Gemeinsam mit anderen neuen Mönchen und dieses Mal auch mit neuen Nonnen und ihren Ausbildungsleitern besuchten sie einen Kurs bei Sr. Michaela Puzicha. Sie ist eine ausgewiesene Expertin zur Regel des hl. Benedikt und hat darüber bereits einige Bücher geschrieben.

Das Thema dieses Kurses war eines der drei Versprechen, die Benediktiner ablegen: Conversatio morum suorum (Regel Benedikts 58, 17). Dabei führte sie aus, was unter diesem sperrigen Begriff zu verstehen ist. Denn die gebräuchliche deutsche Übersetzung “klösterlicher Lebenswandel” umschreibt nur in Ansätzen, was darunter zu verstehen ist. P. Felix und P. Joseph erlebten spannende Tage im Kolleg St. Benedikt gemeinsam mit den anderen aus den Klöstern Münsterschwarzach, St. Ottilien (beide Deutschland), Uznach (Schweiz) und aus dem Stift Nonnberg.

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Miteinander beten tut gut!

Miteinander beten tut gut!

(14.1.23) Vier Mal am Tag treffen wir uns, um miteinander das Lob Gottes zu singen. Das gemeinsame Gebet hat in einem Benediktinerkloster einen hohen Stellwert und strukturiert den Tag. Es findet zumeist in der Chorkapelle statt, die ein wenig versteckt im Kloster ist. Dort befindet sich das historische Chorgestühl, das bereits Abt Michael Trometer in der Mitte des 17. Jahrhunderts anfertigen ließ. Seit über 300 Jahren beten die Mönche von Michaelbeuern darin!

Das Gebet kann nach Voranmeldung besucht werden. Besonders Gruppen sind gerne dabei, die im Bildungs- und Exerzitienhaus als Gäste verweilen. An diesem Wochenende etwa haben die Teilnehmer der “Benediktinischen Tage der Stille” mit uns gebetet. Sie durften die Erfahrung machen: Miteinander beten tut gut!

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Besuch der Sternsinger

Besuch der Sternsinger

(7.1.23) In den vergangenen Tagen waren die Sternsinger unterwegs. Selbstverständlich waren Kinder auch in unserer Gemeinde unterwegs. Einige von den Mönchen begleiteten die hl. 3 Könige auf ihrem Weg. Die Bewohner freuten sich sichtlich über den Besuch und waren sehr großzügig: Über 7700,- € betrug das Ergebnis der Pfarre Dorfbeuern. Doch nicht nur Geld für die Ärmsten der Armen wurde gegeben, die Sternsinger erhielten viele Süßigkeiten als Dankeschön für ihr Engagement. Am Dreikönigstag kamen die Sternsinger noch einmal zusammen und feierten die Gottesdienste in der Pfarrkirche Dorfbeuern und in der Stiftskirche Michaelbeuern mit.

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80. Geburtstag von P. Virgil

80. Geburtstag von P. Virgil

(1.1.23) Mit dem Beginn des neuen Jahres 2023 konnten wir heute schon eine Feier begehen: P. Virgil erblickte vor 80 Jahren in der Stadt Salzburg das Licht der Welt. Durch seine Heimatpfarre Salzburg-Mülln kam er früh mit den Benediktinern von Michaelbeuern in Kontakt. Er wurde im Kloster Sängerknabe und trat schließlich in das Stift ein.

Er wirkte über Jahrzehnte als Seelsorger in unseren Pfarren Maxglan, Mülln, Dorfbeuern und Perwang. Durch seine liebenswürdige Art wurde er in überall hoch geschätzt und konnte segensreich wirken. Auch im Ruhestand ist er nach wie vor eine Stütze des klösterlichen Lebens und hilft für verschiedene Aufgaben aus.

Heute feierten Verwandte, Wegbegleiter und der Konvent mit ihm. Anlässlich seines Geburtstags wurde sein Platz im Chorgestühl besonders geschmückt!

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Abt Johannes feiert Namenstag

Abt Johannes feiert Namenstag

(27.12.22) Am Namenstag unseres Abtes Johannes zelebrierte Erzabt Korbinian Birnbacher aus dem Stift St. Peter in Salzburg das Pontifikalamt. Es ist eine alte Tradition, dass sich die zwei Äbte jeweils gegenseitig zum Namenstag besuchen und gratulieren. Erzabt Korbinian ging in seiner Predigt auf die drei L ein, die den hl. Johannes kennzeichneten: Liebe, Licht und Leben.

Die Verbindung zwischen St. Peter und Michaelbeuern war aufgrund der geografischen Nähe immer schon gut. Zeitweise waren Mönche aus St. Peter in Michaelbeuern zur Unterstützung und wurden sogar hier Äbte. Auch umgekehrt war dies der Fall, aber viel seltener, da das Stadtkloster St. Peter mehr Bedeutung und eine größere Gemeinschaft umfasste.

 
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Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten!

(24.12.22) Wir wünschen allen Besuchern unserer Homepage ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest!

Hier die Weihnachtsbotschaft von Abt Johannes Perkmann (spirituelle Impulse gibt es regelmäßig von ihm hier): 

Dum spiro spero…

(solange ich atme, hoffe ich)

Schon eine eigentümliche Haltung des Menschen, zeitlebens zu hoffen, d.h. sich auf die Zukunft auszurichten, das Gute zu ersehnen und freudig zu erwarten.

Gerade zu Weihnachten erzählen prophetische Texte und Bilder von den großen Hoffnungen der Menschen nach Frieden, Gesundheit und Heilsein, Wohlergehen und Familiensinn. Und es ist gut, dass an diese Bilder immer wieder erinnert wird, damit wir nicht verzweifeln an dieser krisengeschüttelten Welt und bei uns selbst stehen bleiben, sondern einen größeren Horizont sehen.

Wer hat uns diese Hoffnung ins Herz gepflanzt? Wo liegt der Grund unserer Hoffnung? Die Weihnachtsbotschaft verkündet: Da steckt Gottes Handschrift dahinter, der uns Hoffnung eingepflanzt hat, die uns auf den guten Weg führt.

Weihnachten lenkt den Blick darauf, wo Hoffnung beginnt: auf das Kleine, auf das Kind, das unsere Sympathie und Aufmerksamkeit, unsere Pflege und unsere Unterstützung braucht. Im Kleinen zeigt sich das Große. So ist es wichtig, die großen Träume und Visionen aufleben zu lassen und zu besingen und ebenso die kleinen Dinge wahrzunehmen: das Lächeln eines Kindes, die Umarmung, den freundlichen Blick, das aufmunternde Wort, die diskrete Unterstützung, das offene Ohr. Das Große wird im Kleinen wirksam, der große Gott wird im kleinen Kind Mensch und die großen Hoffnungen erfüllen sich in den vielen kleinen Hoffnungszeichen.

Dum spiro spero … und Cicero setzt fort: dum spero amo, dum amo vivo (solange ich hoffe, liebe ich und solange ich liebe, lebe ich)

Das größte Geschenk zu Weihnachten ist die Hoffnung, die in der Liebe wirksam wird!

Ein gesegnetes Weihnachtsfest!

+Johannes Perkmann OSB

 
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Dum spiro spero…

Dum spiro spero…

(solange ich atme, hoffe ich)

Schon eine eigentümliche Haltung des Menschen, zeitlebens zu hoffen, d.h. sich auf die Zukunft auszurichten, das Gute zu ersehnen und freudig zu erwarten.

Gerade zu Weihnachten erzählen prophetische Texte und Bilder von den großen Hoffnungen der Menschen nach Frieden, Gesundheit und Heilsein, Wohlergehen und Familiensinn. Und es ist gut, dass an diese Bilder immer wieder erinnert wird, damit wir nicht verzweifeln an dieser krisengeschüttelten Welt und bei uns selbst stehen bleiben, sondern einen größeren Horizont sehen.

Wer hat uns diese Hoffnung ins Herz gepflanzt? Wo liegt der Grund unserer Hoffnung? Die Weihnachtsbotschaft verkündet: Da steckt Gottes Handschrift dahinter, der uns Hoffnung eingepflanzt hat, die uns auf den guten Weg führt.

Weihnachten lenkt den Blick darauf, wo Hoffnung beginnt: auf das Kleine, auf das Kind, das unsere Sympathie und Aufmerksamkeit, unsere Pflege und unsere Unterstützung braucht. Im Kleinen zeigt sich das Große. So ist es wichtig, die großen Träume und Visionen aufleben zu lassen und zu besingen und ebenso die kleinen Dinge wahrzunehmen: das Lächeln eines Kindes, die Umarmung, den freundlichen Blick, das aufmunternde Wort, die diskrete Unterstützung, das offene Ohr. Das Große wird im Kleinen wirksam, der große Gott wird im kleinen Kind Mensch und die großen Hoffnungen erfüllen sich in den vielen kleinen Hoffnungszeichen.

Dum spiro spero … und Cicero setzt fort: dum spero amo, dum amo vivo (solange ich hoffe, liebe ich und solange ich liebe, lebe ich). 

Das größte Geschenk zu Weihnachten ist die Hoffnung, die in der Liebe wirksam wird!

Ein gesegnetes Weihnachtsfest!

+Johannes Perkmann OSB

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Die Anglöckler waren da

Die Anglöckler waren da

(22.12.22) Der Advent ist eine Zeit, in der viele Bräuche gepflegt werden. Kürzlich kamen zu uns die Anglöckler, die mit ihren Liedern auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmten. Diese Tradition gibt es nicht nur im Gebirge, sondern auch bei uns im Voralpenland sind verschiedene Gruppen unterwegs und besuchen die Häuser. Zu uns ins Kloster kamen Kinder und Jugendliche, welche der Mönchsgemeinschaft eine Freude brachten.