Krankenbesuch

Krankheit und Leiden gehören zu den schwersten Prüfungen im Leben eines Menschen. In der Krankheit erfährt jeder Mensch seine Ohnmacht, seine Grenzen und seine Endlichkeit. Es ist wichtig, dass die Gemeinde, die sich zur Feier der Heiligen Messe versammelt, diejenigen nicht vergisst, die wegen ihres Alters oder wegen einer Krankheit nicht an der Eucharistiefeier teilnehmen können. Kranke oder alte Menschen können durch Radio- oder Fernsehübertragungen an der Feier einer Heiligen Messe teilnehmen. Sie sollen aber auch die Möglichkeit haben, die heilige Kommunion zu empfangen. Deshalb gibt es Priester, Diakone und beauftragte Kommunionhelferinnen und -helfer, die kranke oder alte Menschen zuhause besuchen und ihnen die Kommunion bringen.

Für Menschen, deren Gesundheitszustand bedrohlich angegriffen ist, gibt es die Krankensalbung. Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, wenn jemand beginnt, wegen einer Krankheit in Todesgefahr zu geraten. Auch vor schweren Operationen kann die Krankensalbung empfangen werden, oder bei Altersschwäche, wenn die Kräfte zu versagen beginnen. Häufig wird es an den Angehörigen oder dem Pflegepersonal liegen, rechtzeitig für die Krankensalbung zu sorgen, sie wird nur von einem Priester gespendet. Die Krankensalbung kann auch Sterbenden gespendet werden, das eigentliche Sakrament für Sterbende ist aber die Wegzehrung, die letzte heilige Kommunion.

Wenn Sie oder Ihre Angehörigen nicht mehr zur Heiligen Messe kommen können und möchten, dass die Kommunion zu Ihnen nach Hause gebracht wird, wenden sie sich bitte an uns.

Abt Johannes Perkmann: 0676 8746 6646

P. Felix Eder: 0676 8746 6644